CHI ::: SAILING LOG
Mittwoch 27. Juli 2005
Unsere Gespraeche drehen sich immer oefter ueber Zukunft, Plaene, was ist notwendig und aehnliche Dinge. Wir haben uns entschieden einen Wassermacher anzuschaffen. Zum Betrieb brauchen wir aber auch zusaetzliche Solarpanele um den Stromfresser auch betreiben zu koennen und unser altes Dingi gibt schoen langsam den Geist auf. Ein neues muss her.
Nach langem Suchen haben wir eines gefunden das auch unseren Vorstellungen vom Gewicht entspricht. Hier in der Karibik sind vor allem 2 Marken bei den Dingis dominierend - Carib und AB. Beide werden hier in der Karibik produziert, sind auch preislich noch ok (so ca. 1800,-- fuer ein Hartboden Beiboot), haben aber einen gravierenden Nachteil - sie wiegen so ca. 55kg (in der light Version). Wir haben nun ein Dingi aus Neuseeland gefunden, das bei gleicher Groesse nur 32kg !! wiegt und noch dazu statt des Glasfaser Kunststoffbodens eine Schale aus Aluminium hat. Das wird hoechstens verbeult aber kriegt kein Loch wenn man irgendwo draufduest. Nun, fuer den Adria Segler ist das Gewicht nicht so wichtig, da man das Beiboot ja ohnehin nur sehr selten braucht, irgend einen Strand hochziehen muss oder, wie hier ueblich, taeglich am Abend an Deck oder zumindest an die Seitenbordwand hochhievt. Da merkt man dann jedes extra Kilo das man bewegen muss. Jetzt gibt es natuerlich das Problem, wie kriegen wir das Teil von Neuseeland nach Columbien und was kostet uns das ganze. Haendler gibt es leider in der ganzen Karibik keinen also muessen wir es einfliegen lassen. Der Transport ueber den Seeweg wuerde 4 Monate dauern. Nach unseren derzeitigen Recherchen kommen wir mit dem Dingi Preis incl. Transport auch ungefaehr auf die gleiche Summe wie bei einem Carib, kriegen aber eines das unseren Vorstellungen entspricht.
Die ganzen zusaetzlichen Anschaffungen (Dingi, Wassermacher, Solarpanele, Umbauten am Schiff, usw) werden uns so ca. 9000,-- kosten. Da taucht fuer Leute ohne Einkommen natuerlich ein kleines Problem auf. Wie finanzieren wir diese Extra Ausgaben?
Als Ausweg ist uns nichts besseres eingefallen als wieder nach New York zu fahren und dort zu arbeiten. Jetzt sind wir also schon wieder zwischen Beton, Autos, Laerm, Klimaanlagen und tausenden hetzenden Menschen. Man muss sich das Paradies wirklich hart erarbeiten.
Posted by chico @ 12:55 PM CST [Link] [No Comments]