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12/11/2004 Entry: "San Blas Islands, 11. Dez. 2004"
Wir sind wieder im Paradies angekommen. Nicht ganz so einfach wie wir es
erhofft hatten, aber der Weg ins Paradies war schon immer ein dorniger. Nach
dem wir all unsere Einkaeufe fuer die naechsten Monate erledigt hatten und
mit einem Pickup Truck mit ca. 60 Plastiktueten voll Lebensmittel und
Getraenken nach 2 Stunden wilder Fahrt, ueber von den heftigen Regenfaellen
der vergangenen Regenzeit durchloecherten und teilweise weggeschwemmten
Strassen, bei unserem Boot angekommen waren, hiess es erstmals das ganze
Zeugs so zu verstauen, dass man es erstens auch wiederfindet und zweitens
auch unter rauhen Segelbedingungen nichts durchs Schiff fliegt. 2 Tage
spaeter, mit einer Woche Verspaetung, hiess es dann Leinen los und ab in den
Archipelago di San Blas. Als wir an der Rezeption unsere Rechnung bezahlen,
liegt dort ein Brief an einen franzoesischen Seglerfreund. Da wir wissen wo
er sich gerade aufhaelt und das sowieso auf unserem Weg liegt, bieten wir an
als Postboten zu agieren. Ein paar Meilen vor Miramar, den Aufenthaltsort
von Armel, greifen wir zum Funkgeraet und versuchen Armel zu kontaktieren.
Keine Antwort, nichts. Wir probieren es weiter. Auf Grund der extrem
schmalen Riffpassage und des meterhohen Schwells der anrauschen Wellen,
wagen wir es nicht ohne fremde Hilfe in diesen winzigen Naturhafen
einzulaufen. Zu viele Warnungen hatten wir erhalten, dass es unmoeglich ist
dort reinzufahren. Nun, unmoeglich ist ein Wort das so gar nicht zu uns
passt. Gerade als wir wieder abdrehen und unseren Weg fortsetzen wollen,
antwortet unser Freund und kommt Minuten spaeter mit seinem Dinghi, um uns
sicher durch die Einfahrt zu geleiten. Jetzt hat er seine Post und wir das
neueste elektronische Seekartenprogramm, endlich mit Karten die auch in der
Gegend der San Blas Inseln stimmen. Ein ungeheurer Vorteil zwischen all
diesen Riffen, wie wir ein paar Tage spaeter bei ersten Einsaetzen des
Systems feststellen. Nach 4 Tagen segeln wir weiter. Leider haben sich die
Bedingungen soweit geaendert, dass wir nun gegen die 3 Meter hohen Wellen
und 1,5 Knoten Stroemung kreuzen muessen. Was 30 Grad Winddrehung so alles
ausmachen. Statt wie durchschnittlich 5 Stunden Fahrt, brauchen wir 9
Stunden.Und das bei aeusserst unangenehmen Verhaeltnissen. Als am Abend kurz
vor Sonnenuntergang der Anker endlich in einer geschuetzten Lagune faellt,
wissen wir, nun faengt wieder der angenehme Teil des Lebens an.
Replies: 3 comments
Hallo Ihr beiden, wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe ihr hattet auch den traditionellen Weihnachtsbaum in der Kajüte und die üblichen Geschenke(Handschuhe,Zipfelmütze, Winterpullover,...)ha,ha,ha.
Laut internationalen Wetterbericht hat es bei euch gerade +30°C und schönes Wetter.
Seit Ihr noch auf den San Blas Inseln oder schon weiter. Sendet mal wieder einen Bericht oder habt Ihr euch schon wie die Eingeborenen auf die Komunikation mit Buschtrommeln spezialisiert.
Rudi & Margit
Posted by rudi & margit @ 12/26/2004 03:35 AM CST
hallo ihr beiden!
ein schönes weihnachtsfest und ein vorallem gesundes neues jahr wünschen euch
susi deisl und papa simon mit familie
Posted by susi @ 12/23/2004 07:22 AM CST
Hallo Elena!
Hallo Chico!
Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr sendet Euch aus dem romatisch verschneiten Lindach
Elisabeth, Brigitte und Erwin
Posted by Erwin @ 12/22/2004 07:37 PM CST